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Johanna Below Dipl. Reg. Wiss. LA

Historisches Institut
Iberische und Lateinamerikanische Abteilung
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln


Kompetenznetz Lateinamerika
Universität zu Köln
Cologne Centre for Area Studies
Godesbergerstr. 10
50968 Köln

E-Mail: johanna.below(at)uni-koeln.de

 

 

Kurzbiografie

Seit September 2012Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Kompetenznetz Lateinamerika - Ethnicity, Citizenship, Belonging an der Universität zu Köln
2007-2010Studentische Hilfskraft in der Iberischen und Lateinamerikanischen Abteilung des Historischen Seminars der Universität zu Köln
2003-2010Regionalwissenschaften Lateinamerika an der Universität zu Köln (Diplom) und an der Universidade Federal do Ceará in Fortaleza, Brasilien

Auslandsaufenthalte
2010-2011Junior-Beraterin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in dem Bereich Gender in der ländlichen Entwicklung; insbesondere Studie zu Produktions- und Vermarktungsbedingungen von Frauengruppen der Sammelwirtschaft, Belém, Brasilien
2007Forschungsreise in Venezuela über aktuelle Entwicklungen und relevante gesellschaftliche Akteure mit Prof. Dr. Michael Zeuske (Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, DAAD)
2007Universidade Federal do Ceará, Auslandssemester in Fortaleza, Brasilien (Stipendium des Portugiesisch-Brasilianischen Instituts, PBI)
2005Menschenrechtsbeobachterin in indigenen Gemeinden im mexikanischen Bundesstaat Chiapas für das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de las Casas, San Cristóbal, Mexiko
2002

Praktikum bei der Frauenorganisation und Agrargenossenschaft OMUS, insbesondere Stärkung der Frauenrechte im Agrarreformprozess, Pontal Paranapanema, Brasilien

Publikationen

Below, Johanna, „Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Die Gleichberechtigung von Frauen im brasilianischen Agrarreformprozess“, 2013, KLA Working Paper Series No. 1, als pdf

Conselho Nacional das Populações Extrativistas (CNS) (Hg.), Primeiros Resultados. Quéstionário sobre os grupos produtivos de mulheres extrativistas, Belém 2012, als pdf

Below, Johanna, „Marcha das Margaridas. Traditionelle Sammlerinnen Amazoniens fordern in Brasilia ihre Rechte ein“, 2011.

Below, Johanna, „Leben und Sterben für den Regenwald“, 2011. link

Behm, Vera/ Below, Johanna, „Red de Apoyo: Menschenrechtler gegen Polizeigewalt“, in: Portuñol. Zeitschrift der Fachschaft Regionalwissenschaften & Regionalstudien Lateinamerika  (WS 2007/2008), Nr. 31, S. 44-45.

Behm, Vera/ Below, Johanna, „Das Projekt 'Las Torres' in Venezuela: Eine Oase im Armenviertel“, in: Portuñol. Zeitschrift der Fachschaft Regionalwissenschaften & Regionalstudien Lateinamerika  (WS 2007/2008), Nr. 31, S. 48.

Below, Johanna/ Meyer, Rebekka, „Agrarreform auf Venezolanisch“, 2007, Link

Forschungsprojekt

„Differentiated Citizenship und Bildung im brasilianischen Amazonasgebiet: Der Fall der Reserva Extrativista Tapajós-Arapiuns“

Zwischen 1990 und 2009 hat die brasilianische Regierung 89 Schutzgebiete für nachhaltige Nutzung und Sammelwirtschaft (extrativismo) geschaffen. Sowohl die sozialen Bewegungen als auch staatliche Institutionen betonten stets die Bedeutung von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung dieser Gebiete.

Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, zunächst die Entwicklungen politischer Diskurse und rechtlicher Rahmenbedingungen einer an die Bewohner/innen der Sammelschutzgebiete (Reservas Extrativistas, RESEX) angepassten Bildung zu analysieren und diese Prozesse der nationalen Ebene dann den lokalen Realitäten eines ausgewählten Schutzgebietes gegenüber zu stellen – denen der Reserva Extrativista Tapajós-Arapiuns.

Welche Fortschritte und Hindernisse gab es hinsichtlich der Verwirklichung des Rechts auf Bildung der Bewohner/innen der RESEX? Wie hat sich der Zugang zu Bildung entwickelt und wie die Anpassung von Bildung an die lokale Realität und Kultur? Welche Rolle spielt das Thema Bildung in den (Re-)Ethnisierungsprozessen, die in der RESEX stattfinden? Mit den in dieser Analyse gemachten Beobachtungen soll ein Beitrag zu den aktuellen Diskussionen um Differenciated Citizenship geleistet werden.

Die Studie fokussiert sich auf den Zeitraum der 1980er Jahre bis heute. Wo es nötig ist, wird diese Perspektive im Sinne entsprechender Kontextualisierungen erweitert.